Dickdarmkrebsvorsorge

Grundsätzlich ist ein gesunder Lebenswandel mit ausreichend sportlicher Bewegung, dem Verzicht auf Nikotin, wenig oder gar keinem Alkohol und Normalgewicht eine sehr gute Prävention. Übergewicht (unter anderem aus Bewegungsmangel), Rauchen und erhöhter Alkoholkonsum werden mit der Häufung verschiedener Krebserkrankungen des Magendarmtrakts in Verbindung gebracht. Gegen Darmkrebs kann eine faserreiche Ernährung ebenfalls präventiv wirken. Sollte in Ihrer Familie ein Verwandter ersten Grades an einem Ösophagus-, Magen- oder Darmkrebs erkrankt sein, können frühzeitige Untersuchungen auch ohne Symptome sinnvoll sein. Besprechen Sie dies mit Ihrem Arzt oder mit uns.
Grundsätzlich sind Schluckbeschwerden, wiederkehrendes Erbrechen mit Gewichtsverlust, schwarzer Stuhl, Blut im Stuhl oder plötzliche Stuhlgewohnheitsveränderungen Warnzeichen, die einer sofortigen Abklärung bedürfen.
Da beim Dickdarmkrebs der Zusammenhang mit vorbestehenden Polypen erwiesen ist, und Polypen normalerweise nicht bemerkt werden, empfehlen wir ab dem 50. Altersjahr präventiv eine Darmspiegelung mit allfällig sofortiger Polypenentfernung. Dies weil die Polypenhäufigkeit ab 50 Jahren zunimmt. Je nach Resultat wird die Untersuchung dann nach 3 bis 10 Jahren wiederholt. Merkblatt Dickdarmkrebsvorsorge (pdf)